BERUFSFACHSCHULE PFLEGEHILFE

Die Praxisorientierung der Ausbildung an der einjährigen Berufsfachschule Pflegehilfe steht im Vordergrund und ergänzt die intensive Vorbereitung auf den Berufsalltag in der Pflege. Ein besonderes Highlight ist unser Pflegekabinett. Hier stehen unseren Schülerinnen und Schüler u.a. Pflegepuppen, Pflegebetten, Pflegebad, Alterssimulationsanzug und weitere Pflegematerialien zur Verfügung, mit denen sie unter fachkundiger Anleitung Pflegehandlungen praxisnah üben können.

Die praktische Ausbildung im Umfang von 850 Stunden ist in stationären und ambulanten Einrichtungen zu absolvieren.

Im Rahmen der Assistierten Ausbildung in der Pflegehilfe erhalten alle interessierten Schülerinnen und Schüler eine ganzheitliche Unterstützung auf dem Weg zum erfolgreichen Abschluss der einjährigen Ausbildung zur Pflegehelferin bzw. zum Pflegehelfer. Die Unterstützung umfasst unter anderem Stützunterricht, Prüfungsvorbereitung, sozialpädagogische Begleitung und Bewerbermanagement.

Dauer: 1 Jahr

Die Ausbildung beinhaltet:

  • Pflege, Begleitung, Unterstützung sowie Rehabilitation alter sowie kranker Menschen
  • Durchführung pflegerischer und diagnostischer Maßnahmen
  • Gesundheitserziehung/Gesundheitsberatung in verschiedenen Lebenssituationen

Die Auszubildenden erhalten über die Praxiseinrichtung eine Ausbildungsvergütung.

Ziele der Ausbildung

Mit dem Abschlusszeugnis wird die Berufsbezeichnung

„Staatlich anerkannte Pflegehelferin“/ „Staatlich anerkannter Pflegehelfer“ erworben.

Die Abschlussprüfungen bestehen aus zwei schriftlichen Prüfungen im theoretischen Bereich und einer fachpraktischen Prüfung, welche in der Praxiseinrichtung stattfindet.

Vorzulegen bei Ausbildungsbeginn

  • ärztliche Bescheinigung zur gesundheitlichen Eignung
  • Nachweis über die Masernimpfung (Empfehlung: Hepatitis B-Impfung)
  • aktuelles erweitertes polizeiliches Führungszeugnis
  • Ausbildungsvertrag

Aufnahmevoraussetzungen

In die Berufsfachschule Pflegehilfe kann aufgenommen werden, wer:

  • das 16. Lebensjahr vollendet hat
  • körperlich, geistig, persönlich sowie gesundheitlich für den Beruf geeignet ist
  • den Hauptschulabschluss oder einen anderen gleichwertigen Abschluss nachweisen kann
  • ein aktuelles erweitertes Führungszeugnis nachweisen kann sowie
  • einen Ausbildungsvertrag mit einer Praxiseinrichtung abgeschlossen hat.

Die Berufsfachschule Pflegehilfe kann bei Bedarf Praxiseinrichtungen vermitteln.

Die Berufsbildenden Schulen I des Salzlandkreises WEMA sind gemäß § 178 SGB III als Träger nach dem Recht der Arbeitsförderung zugelassen worden und sind damit ein AZAV-zertifizierter Anbieter. Bildungsgutscheine können angenommen werden.